Tuesday, February 7, 2012

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Archive for the ‘Usenet Info’ Category

Vorratsdatenspeicherung gekippt

Posted by admin On März - 21 - 2010

Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorratsdatenspeicherungs-Regeln des deutschen Telekommunikationsgesetzes für grundgesetzwidrig und nichtig erklärt. Die Speicherung der Daten ist aber weiterhin grundsätzlich und ausnahmsweise möglich.

Urteil für den Datenschutz: Der Gesetzgeber muss nachbessern.

Die Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe begründete seine Entscheidung damit, dass die Datensammlung des Staates in der jetzigen Form gegen das Fernmeldegeheimnis verstoße. Damit wurde das entsprechende Gesetz außer Kraft gesetzt. Der Gesetzgeber muss ein neues Gesetz verabschieden und die vorhandenen Daten löschen lassen. (Az.: 1 BvR 256/08 u.a.)

Die Karlsruher Richter erklären die Vorratsdatenspeicherung allerdings für zulässig, wenn eine Reihe enger Vorgaben zur Verwendung der Daten, zu ihrer Sicherheit bei der Speicherung sowie zur Transparenz bei ihrer Verwendung erfüllt werden.

Nach Ansicht der Richter handelt es sich bei der Speicherung aller Telefon- und Internetverbindungsdaten für sechs Monate um einen “besonders schweren Eingriff in das Fernmeldegeheimnis”, weil die Verbindungsdaten inhaltliche Rückschlüsse “bis in die Intimsphäre” ermöglichten und damit aussagekräftige Persönlichkeits- oder Bewegungsprofile gewonnen werden könnten.Weil zudem Missbrauch möglich ist und die Datenverwendung von den Bürgern nicht bemerkt werde, sei die Vorratsdatenspeicherung in ihrer bisherigen Form geeignet, “ein diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtetseins hervorzurufen”.

Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wurde im Dezember 2007 verabschiedet. Es regelt, dass alle Telefonunternehmen ein halbes Jahr lang die Daten speichern müssen, wer wann von wo aus mit wem telefoniert hat. Auch SMS- oder E-Mail-Verkehrsdaten werden gespeichert. Der Inhalt der Gespräche oder Mails wird jedoch nicht erfasst. Bei Straftaten oder zur Gefahrenabwehr konnten Staatsanwaltschaften, Polizei oder Geheimdienste auf die Daten bei den Telefonunternehmen zurückgreifen.

In einstweiligen Anordnungen hatten die Karlsruher Richter bereits 2008 das Abrufen der Daten durch staatliche Stellen erschwert. Bis zur Entscheidung in der Hauptsache durften sie demnach nur noch bei schweren Straftaten wie Mord und Totschlag, aber auch Kinderpornografie, Urkundenfälschung oder Bestechung genutzt werden.

Das illegale Herunterladen von Musik dagegen war seitdem kein Grund mehr für eine mögliche Nutzung der Daten. Gegen das Gesetz lag die Rekordzahl von fast 35.000 Klagen vor. Bei der Entscheidung vom Dienstag ging es aber nur um einige ausgewählte Verfassungsbeschwerden, darunter die der jetzigen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Das Usenet ist davon nicht betroffen, da die Nutzer völlig anonym sind !!!

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Das Problem mit den Tauschbörsen

Posted by admin On Dezember - 5 - 2009

Es hat sich ja mittlerweile herumgesprochen, dass Tauschbörsen-Nutzer gefährlich leben. Für clevere Anwälte ist es ein Leichtes, über die IP-Adresse den Tauschbörsen-Nutzer herauszufinden. Das dauert zwar einige Zeit. Aber dann kommt der Hammer. Eine Abmahnung kommt ins Haus geflattert. Die Kosten sind erheblich. Meist denkt der Nutzer schon gar nicht mehr daran, das er sich vor Monaten einen Film oder einige Musik-Titel heruntergeladen hat.
Nicht so beim Usenet. Im Usenet ist man anonym. Das österreichische Unternehmen Firstload speichert keine persönlichen Daten. Da in Österreich die Gesetzeslage etwas anders ist als in Deutschland, ist man auf der sicheren Seite. Es kostet zwar eine monatliche Gebühr für die Nutzung des Usenet. Aber man braucht sich keine Gedanken zu machen. Im Usenet kann man downloaden, was das Herz begehrt. Man bekommt auch keine unerfreuliche Post von einem abmahnungswütigen Anwalt, der selbst nur Kohle machen will.
Ich kann das Usenet nur empfehlen. Und das beste daran ist, es ist 14 Tage völlig kostenlos. Man kann es also erst einmal ausprobieren. Wenn es dann doch nicht das Richtige ist, reicht eine kurze e-Mail als Kündigung an Firstload.
Also, in diesem Sinne – nicht unterkriegen lassen. Firstload einfach mal testen.

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Dummer Allgäuer erklärt Usenext

Posted by admin On September - 19 - 2009

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Das in letzter Zeit in den Medien sehr präsente Portal YouTube (Rechteprobleme mit der Musikindustrie) hat ja bekanntermaßen allerlei Seltenes und Schräges zu bieten. Schräg, aber doch irgendwie nett ist der Clip mit dem Titel “Dummer Allgäuer erklärt Usenext”. Die Tonqualität des Ganzen ist zwar unter aller Kanone, aber auf was für Ideen manche Menschen kommen doch einen näheren Blick wert. Da ich selbst Allgäuer bin stelle ich mal anheim, dass der Dialekt nicht von einem echten Allgäuer stammt, aber ich kann mich auch täuschen…

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Google Groups jetzt noch attraktiver

Posted by admin On September - 19 - 2009

Unter dem Motto “Share with others” ist für Nutzer von Google Groups die gemeinsame Nutzung von Dokumenten, Kalendern oder Sites jetzt noch einfacher. Erreicht wurde dies durch eine Verzahnung der Groups – einst ein Usenet-Archiv – mit den anderen Google Web-Properties.

User können nun Benutzergruppen anlegen und verwalten, welchen der gemeinsame Zugriff auf ausgewählte Dokumente möglich ist (Text & Tabellen, Kalender und Sites). Dies stellt für die Community einen großen Fortschritt dar, da bis dato die Zugriffsverwaltung nur auf Basis individueller Nutzer möglich war, was insbesondere bei größeren Projekten eher unpraktikabel war.

Jede neu angelegte Gruppe bekommt nun gleichzeitig einen Mail-Verteiler, in welchem einmalig die gewünschten Mitglieder eingetragen werden müssen. Bisher musste dies für jedes Dokument aufs Neue erledigt werden. Auch alle zukünftigen Änderungen erfolgen zentral.

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Usenet und Netiquette

Posted by admin On Juli - 19 - 2009

Das Usenet ist ein Verbund von tausenden Servern, weltweit im Netzwerk organisiert, auf denen die Daten von 60000 Newsgroups liegen. Bei den Daten kann es sich um einfache Textnachrichten handeln, aber auch um Dateianhänge in Form von Programmen, Musik, Bildern oder Filmen.

Wer sich für den Nachrichtenaustausch interessiert, kann Mitglied einer Newsgroup werden. Hierbei sollte man ein paar grundlegende Rgeln beachten, damit man von den Mitgliedern als vollwertiger Beitragender wahrgenommen wird.

Es gilt als höflich, seinen vollständigen Namen, hier als Realname bezeichnet, und eine gültige e-mail-Adresse als Absender anzugeben. Das Usenet ist nicht mit Foren oder Chatrooms zu verwechseln. Ein Pseudonym ist hier nicht gerne gesehen. Wer sich eines “Vergehens” – sei es ein Verstoß gegen die Netiquette oder einer “dummen” Antwort – schuldig macht, wird gerne von anderen Usern angegriffen. Das nennt man hier “Flaming”.

Aber auch dieses Flaming, das teilweise unbegründet ist und von manchen als Sport begriffen wird, verläuft meistens ebenfalls innerhalb von Regeln, wobei die Grenze zwischen einem simplen “Aufziehen” und einem persönlichen Angriff natürlich fließend ist. Man hat aber immer noch die Möglichkeit, Newsgroups einfach zu verlassen. Zudem kann einfach ein Filter gesetzt werden, mit dem die Nachrichten besonders lästiger Personen weder in der Newgroup noch im Posteingang erscheinen. Filter sind auch eine Möglichkeit, sich gegen Massenwerbung per e-mail oder in Newsgroups, den sog. Spam, zu schützen.

Newsgroups sind ein fester und traditioneller Bestandteil der Internet-Kultur. Wer nicht zu viele Anfangserwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden – findet aber ein spannendes und lohnendes Mittel der Kommunikation.

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Über Usenet und Newsgroups

Posted by admin On April - 19 - 2009

Das Usenet ist ein Netzwerk vieler tausend Server, auf denen etwa 60000 Newsgroups liegen. Newsgroups funktionieren ein wenig wie eine Mischung aus schwarzem Brett ung Interne-Chat. Der Unterschied zum Schwarzen Brett ist die Tatsache, dass auf Nachrichten geantwortet wird, der zum Chat, das das Posting nicht in Echtzeit stattfindet und auf schnoddrigen Umgangston verzichtet wird.

Die Newsgroups spiegeln sehr schön den einstigen Geist des Internets wider. Eine Zensur findet nicht statt, das Usenet ist nicht kommerziell und wird nicht als Marketing Plattform genutzt. Der Zugang zu den Newsgroups ist kostenlos. Die Teilnahme birgt, wie alles im Leben, Vor- und Nachteile. Aufgrund der enormen Themenvielfalt findet man nützliche Informationen zu allem, was einen interessieren könnte. In der Regel schreibt man die Postings in Englisch. Es gibt aber auch eine Vielzahl deutschsprachiger Groups, die man daran erkennt, dass ihre Kennung mit dem Kürzel de. beginnt.

Die meisten Newsgroups sind unmoderiert, d.h. es gibt niemanden, der die Beiträge selektiert, die Fragen neuer Mitglieder beantwortet oder eingreift, wenn jemand ausfallend wird. Für die Inhalte der Groups sind also die Teilnehmer selbst verantwortlich. Ebenso wie für die Einhaltung eines höflichen Tons. Auch wenn vieles erlaubt ist, gibt es oft strenge Regeln, die festlegen, wie eine Diskussion ablaufen muss. Ein Neuling sollte sich unbedingt an die Netiquette genannt, halten.

Die wichtigste Regel lautet: “Try to be nice” also “versuch, freundlich zu sein”. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Die Abwesenheit von Zensur und einem eingreifenden Leiter sollte nicht als Freibrief für schlechtes Benehmen wirken. Wenn man sich daran hält, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

Auf der anderen Seite ist das so genannte Flaming in Newgroups nicht unüblich. Das sind bissige oder angreifende Kommentare auf eine unpassende Frage, eine unhöfliche Antwort oder einen direkten Angriff.

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Usenet Newsreader

Posted by admin On Dezember - 16 - 2008

Die Newsgroups im Usenet System sind die moderne Version der offenen Leserbriefe an Zeitungen, der Podiumsdiskussionen oder der Zettel auf schwarzen Brettern. Sie sind Diskussionsforen, in denen jeder User frei seine Meinung kundtun kann und auf andere Ansichten, Beiträge und Nachrichten antworten kann.

Es gibt ca. 60000 Newsgroups mit jeweils hunderten oder tausenden Mitgliedern. Diese Gruppen entwickeln oft eine sehr ausgeprägte Dynamik. Auf jede Meinung finden sich Gegenargumente, es findet ein reger Austausch statt. Das Medium ist absolut zensurfrei, was vielen ein Dorn im Auge ist, die das Usenet gerne kontrollieren würden. Aber auch das Internet ist bei vielen Politikern ein Dorn im Auge.

Wie die letzten Entwicklungen deutlich beweisen, versuchen sie verzweifelt, es unter staatliche Kontrolle zu bekommen, auch in diesem Land.

Die Newsreader Programme, mit denen die User Nachrichten lesen und eventuell auch darauf antworten, erlauben den Benutzern auszuwählen, zu welchen Themen sie informiert werden möchten, und an welchen Diskussionen sie teilnehmen wollen. Die meisten Newsreader Programme bieten auch Filter an, mit denen der jeweilige User Themen, die ihn nicht interessieren, oder einzelne Autoren, so ausblenden kann, dass sie in seinen Auswahlmenüs gar nicht erst erscheinen. Auch für ein zu großes e-mail-Aufkommen hat ein Newsreader eine spezielle Software, die garantiert, dass nicht zu viele Kopien ein und desselben Textes auf dem eigenen Rechner landen.

Das Usenet erlaubt auch das Herunterladen von größeren Dateien, auch von Filmen, Musik und Programmen. Für diese Aufgabe braucht man mit einem klassischen Newsreader einige Spezialkenntnisse.

Deshalb gibt es Usenet Provider, die spezielle Software liefern, mit denen das Herunterladen so einfach ist, wie einen Browser zu bedienen.

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Wie genau definiert man das Usenet?

Posted by admin On Dezember - 10 - 2008

Das Usenet ist ein weltweit über viele tausend Server verteiltes Diskussionssystem. Es besteht aus Newsgroups, deren Namen nach einem Hierarchie-System aufgebaut sind und in den meisten Fällen eine Kurzbeschreibung für den Inhalt darstellt.

“Artikel” oder “Nachrichten” werden in diesen Newsgroups von Nutzern an Computern mit der entsprechenden Software gesendet. Diese “Postings” werden dann über andere, miteinander verbundene Server, über das Netzwerk weitergereicht.

Millionen Menschen in aller Welt nutzen das Usenet, um in Newsgroups über viele verschiedene Themen zu diskutieren, Fragen zu stellen, Fragen zu beantworten, Informationen weiterzugeben und bei Problemen zu helfen.

Newsgroups sind Bereiche im Internet, in denen man jedes beliebige Thema diskutieren kann. In den Newsgroups wird jeder, was Informationen und Erfahrungen Gleichgesinnter angeht, bestimmt fündig. Newsgroups sind thematische, regional gegliederte und vor allem nicht kommerzielle Diskussionsrunden im Usenet. Wer ein Thema nicht findet, über das er gerne informieren, diskutieren und mehr wissen möchte, kann auch selbst eine Newsgroup gründen. Er sollte aber dafür gewisse Kenntnisse über die Organisation der Newsgroups haben und die Newsgroup muss von einem Gremium genehmigt werden.

Newsgroups darf man nicht mit Chats verwechseln. Ein Chat ist eine live Diskussion und findet in Echtzeit statt. Auch sind Chats sehr viel lockerer, und geschieht mehr in Form von Kommentaren denn als Artikel, so wie sie in Newsgroups gepostet werden. Die User schreiben Beiträge und senden sie an die Newsserver, die die Rolle von schwarzen Brettern übernehmen. Andere Nutzer können diese Nachrichten lesen und wenn sie möchten, darauf (öffentlich oder privat) antworten oder eine neue Nachricht zu einem anderen Thema beisteuern.

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Zugang zum Usenet

Posted by admin On Dezember - 5 - 2008

Das Usenet bietet viele interessante Newsgroups zu jedem Thema, in denen man Informationen findet, die im Internet nicht so einfach zu finden sind. Wenn jemand eine Frage hat, kann er diese an eine Newsgroup schicken, die zum Thema seiner Frage passt. Er schreibt also einen kurzen Artikel mit der Frage, und sendet diese an den entsprechenden Server. Dieser Artikel wird dann von tausenden Interessierten gelesen, weil er als Posting innerhalb von wenigen Stunden um die ganze Welt versendet wird. Auf eine gute Antwort auf die Frage kann der Fragesteller also berechtigt hoffen.

Die meisten Newsgroups sind international, und werden in englischer Sprache gehalten. Es gibt aber auch viele deutsche Nachrichtengruppen. Diese kann man am Anfangskürzel de. erkennen.

Die Namensgebung der Newsgroups funktioniert ähnlich, wie bei Internet-Domains. Es ist bei der Fülle von Newsgroups nicht ganz einfach, die richtige für sich zu finden. Dazu kommt, dass es derzeit kein Gesamtverzeichnis aller Newsgroups gibt, nur für die Deutschen gibt es eine Aufstellung. Newsgroups kann man bei Goggle oder auf verschiedenen anderen speziellen Suchmaschinen finden.

Um im Usenet posten zu können, braucht man einen Newsreader, also ein Programm, das über das Internet mit einem News-Server Kontakt aufnimmt, die Artikel der Newsgroups darstellen kann, und über den man Antworten senden kann. Outlook bietet einen Newsreader, Mozilla ebenso.

Eine weitere Vorraussetzung für den Zugang zum Usenet ist ein News-Provider, also ein Anbieter, der Zugänge anbietet. Dafür kann man sich an den eigenen Internet-Provider wenden oder sich an einen “freien” Newsdienst wenden. Und natürlich braucht der Usenet Nutzer ein wenig Zeit, damit er in Ruhe lesen und posten kann.

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Was ist das Usenet

Posted by admin On November - 29 - 2008

Man kann sich das Usenet als eine riesige Sammlung von Schwarzen Brettern vorstellen. Man nennt sie Newsgroups oder zu Deutsch Nachrichtengruppen. Das Prinzip gleicht den Web-Foren, nur ist hier der Stil eleganter.

Die 60000 Newsgroups werden nicht auf einem zentralen Rechner gespeichert, sondern liegen auf tausenden von Usenet Servern. Jeder dieser Server steht ständig in Kontakt mit ein paar anderen, die als seine “peers” bezeichnet werden, diese wieder mit ein paar anderen, und so ergibt sich ein Netzwerk, auf dem sich die Informationen überall hin verteilen; es gibt keine Zentrale, keine Leitstelle, jeder Server ist für sich selbst und die Einhaltung der Regeln verantwortlich, auf die man sich geeinigt hat. Das Usenet ist also dezentral aufgebaut.

Die Nachrichtengruppen sind nach Themenbereichen geordnet und benannt, damit man sich auch zurecht findet. Es gibt, wie schon gesagt, 60000 Newsgroups. Diese sind nach Themen eingeordnet. Es gibt fast kein Thema, dass nicht in einer Newsgroup besprochen wird.

Innerhalb der verschiedenen Newsgroups werden Themen in so genannten Threads besprochen. Um bei dem “schwarzen Brett” Vergleich zu bleiben: Jemand hängt einen Zettel mit einer Frage an das Brett (in die Newsgroup). Dieser Zettel wird von jemand anderem gelesen, der auf die Frage eine Antwort weiß. Er schreibt die Antwort auf einen zweiten Zettel und klebt diesen an den Ersten. Ein dritter Leser liest beide Zettel und weiß eine Ergänzung. Er schreibt einen dritten Zettel und klebt diesen an die beiden Ersten. So entsteht ein langer “Zettelbaum”, den man im Usenet Thread nennt. Die einzelnen Zettel werden Postings oder Artikel genannt.

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